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TCL mit ernüchterndem Interclub-Finale

Am Wochenende kam der Interclub in die entscheidende Phase. Die Resultate des Tennisclubs Lachen sind eher ernüchternd: Gleich vier von neun Teams steigen ab, darunter auch die beiden Aktiv-Mannschaften.

Nachdem in der letzten Saison drei TCL-Teams den Aufstieg schafften, kamen sie dieses Jahr auf dem Boden der Realität an. Allen voran die beiden Aktiv-Mannschaften konnten den Erwartungen in der ersten Liga nicht gerecht werden. Die Herren verloren auch ihr drittes und letztes Gruppenspiel gegen Davos mit 2:7. Immerhin sorgte Teamleader Lars Rusterholz (R4) mit einem Dreisatzsieg gegen seinen R2-klassierten Gegner für einen Achtungserfolg.

Im Abstiegsspiel gegen Harlachen Regensdorf bäumten sich die Lachner noch einmal auf. Drei Siege im Einzel durch Lars Rusterholz, Julian Knobel (R5) und Marco Auf der Maur (R5) brachten ein zwischenzeitliches Unentschieden. Nachdem beide Mannschaften je ein Doppel gewinnen konnten, musste Doppel 1 mit Julian Knobel und Pascal Brandalise über Abstieg oder Ligaerhalt entscheiden. Die beiden machten es spannend, kämpften sich nach verlorenem Startsatz nochmals heran und sorgten für den Satzausgleich. Im entscheidenden Tiebreak aber hatten sie das Glück nicht mehr auf ihrer Seite. Denkbar knapp verloren sie die Partie mit 7:10. Damit müssen die Lachner nächstes Jahr wieder in der zweiten Liga antreten.

Klarer war das Verdikt bei den Damen Aktive. Im Abstiegsspiel gegen Uster waren sie mehr oder weniger chancenlos. Nach der 0:4-Niederlage kehren auch sie zurück in die zweite Liga. Captain Janina Bamert hofft nach der etwas unglücklichen Saison mit vielen Abwesenheiten auf eine wiedererstarkte Truppe im nächsten Jahr.

Und auch für die dritten Aufsteiger der letzten Saison war das Gastspiel in der ersten Liga nur von kurzer Dauer: Die Herren 35+ hatten im Abstiegskampf gegen Neubüel Wädenswil kaum einen Stich. Rolf Bartels (R9) rettete den Lachnern bei der 1:5-Niederlage den Ehrenpunkt. So heisst es auch für das Team von Captain Raphael Bakaus: zurück in die zweite Liga.

Bereits vor Wochenfrist abgestiegen sind die Herren 65+ NLA. Captain Ernst Guntlin blickte auf eine schwierige Saison zurück, unter anderem wegen Verletzungspech, aber auch weil ihm der „Nachwuchs“ fehle. So werden die Oldies die nächste Saison in der Nationalliga B in Angriff nehmen.

Die übrigen fünf Lachner Teams schafften den Ligaerhalt, vier von ihnen erreichten erfreulicherweise die Aufstiegsspiele. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der beiden Teams in den nationalen Ligen. Die Herren 45+ NLB erspielten sich mit einer starken Gruppenphase den zweiten Rang. Grenchen, der Gegner im Aufstiegsspiel, war dann aber doch eine Nummer zu gross: 1:4 verloren die Lachner auswärts gegen ihre durchwegs besser klassierten Kontrahenten.

Noch immer im Rennen sind die Damen 35+ NLC. Ihr erstes Aufstiegsspiel auswärts gegen Küsnacht endete 3:3 unentschieden. Gemäss Reglement entscheidet bei einem Gleichstand nach Punkten und nach Sätzen das erste Doppel über das Weiterkommen. Dieses konnten die Lachnerinnen mit Simone Trolp (R3) und Susanne Pilgram (R6) gewinnen. Damit kommt es in zwei Wochen zu Hause gegen Saastal zur entscheidenden Begegnung im Kampf um den Aufstieg in die Nationalliga B.

Positiv fällt die Bilanz auch bei den Seniorinnen 40+ aus. Das Erstliga-Team behauptete sich mit einem 4:2-Heimsieg im Abstiegsspiel gegen Zumikon. Stand es nach den Einzeln und zwei Siegen von Sonja Kiener (R4) und Daina Röthlin (R6) noch unentschieden, machten die Lachnerinnen in den beiden Doppel alles klar.

Das zweite 40+-Team erreichte nach dem überraschend klaren Sieg im dritten Gruppenspiel gegen Burgmoos Richterswil die Aufstiegsspiele. Da hiess es dann aber Endstation. Gegen die besser klassierten Spielerinnen vom TC Sonnenfeld in Männedorf waren die Lachnerinnen ohne grosse Chancen. Trotz der klaren Niederlage zeigte sich Captain Anna Kinsperger sehr zufrieden und zog eine positive Saison-Bilanz.

Ebenfalls nicht viel zu vermelden hatten die Senioren 45+ in ihrem Aufstiegsspiel. Die Zweitligisten holten auswärts gegen Mollis nur einen Punkt. Immerhin konnten Alf Mauri (R8) und Gerhard Rüegg (R8) ihr Doppel gegen die besser klassierten Gegner im Champions Tiebreak noch drehen und mit 12:10 gewinnen. Damit verbleiben die Lachner in der zweiten Liga.